Was ich bei meiner ersten Backpacking Reise über mich gelernt habe.

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1. Ohne geht auch

Ohne Schminke, ohne Schmuck, ohne Glätteisen und ohne Föhn. Für mich eigentlich immer unverständlich. Ich gehöre zu dem Großteil der Frauen, die für einen zweiwöchigen Strandurlaub ihren halben Kleiderschrank einpackt. Damit man sich eben auch drei Mal am Tag umziehen kann und immer passend angezogen ist. Auch die Haare und das Make Up mussten immer perfekt sitzen. Ganz anders war das in Asien. Dabei hatte ich knapp 5 Oberteile und 2 Hosen. Und ich bin gut damit ausgekommen. Wenn ich etwas Neues gekauft habe, flog meist en altes Teil raus. Klar, immerhin hatte ich nur einen Rucksack dabei und da mussten noch viele andere Dinge reinpassen. An Make Up hatte ich nur eine Wimperntusche dabei. Anfangs habe ich diese noch öfter benutzt, doch mit der Zeit habe ich es einfach als unnötig empfunden, so dass ich mich nicht mehr geschminkt habe. Für mich eigentlich unvorstellbar! Genau so ging es mir mit meinen Haaren. Daheim föhne ich sie immer mit der Rundbürste, anschließend werden sie geglättet. Hier kam ich selten in den Luxus eines Föhns, ich trocknete meine Haare eigentlich so gut wie immer an der Luft. Schmuck hatte ich sogar gar keinen dabei.

2. Dinge mehr zu schätzen wissen

Was für uns normal ist, können sich dort die meisten Menschen nicht leisten. Einfache Sanitäranlagen, wie eine Dusche mit warmen Wasser und einer Toilette mit Spülung. Schon im ersten Hostel gab es keine Toilettenspülung. Neben der Toilette stand ein Eimer voller Wasser und ein Becher, den man mit Wasser füllte, um dann damit abzuspülen. Für mich vor dieser Reise einfach unvorstellbar! Ich hätte mich schon beim bloßen Gedanken davor geekelt. Genau so bzw. noch schlimmer: Plumpsklos. Doch viele davon waren in Asien sauberer, als die Toiletten bei uns. Wenn ich Leuten davon erzähle höre ich oft ,,Igitt wie kann man sowas nur benutzen, ich könnte das nie” doch wenn ich daran zurück denke, finde ich es gar nicht mehr schlimm. Denn für die Menschen dort ist es total normal. Auch als ich im Dschungel war und nachts immer mit Taschenlampe und meiner Role Klopapier zum Toilettenhäuschen lief, war das eine ganz normale Sache.

Manchmal denke ich, dass wir Europäer viel zu verwöhnt sind. Für uns ist eine Dusche ganz normal. Wir stellen uns jeden Morgen darunter und geniessen die warme Dusche. Doch in Asien kennen viele Menschen so etwas gar nicht. Das hat mir gezeigt, dass man solche, für uns einfachen Dinge, nicht als selbstverständlich ansehen sollten.

3. Das Leben nicht so kompliziert sehen

Bevor ich nach Asien flog hatte ich eine schwere Zeit hinter mir. Meine vierjährige Beziehung war zu Ende und das machte mich regelrecht fertig. Ich konnte das Leben lange nicht geniessen und lebte nur noch in den Tag hinein, ohne einen richtigen Sinn. In Asien konnte ich zum ersten Mal nach langer Zeit wieder richtig abschalten. Wenn ich jetzt zurück denke erinnere ich mich, dass ich jeden Tag richtig genutzt habe. Ich habe so viele schöne Dinge erlebt. Manchmal wird einem bei so etwas erst bewusst, dass man seine Zeit nicht mit Trübsal blasen verbringen sollte. Denn aus jedem Tag kann man etwas Besonderes machen. Man kann selbst entscheiden, wie man seinen Tag gestaltet; ob man ihn fröhlich verbringt oder nachdenklich und pessimistisch und einfach nur hofft, dass er vorbei geht. Manchmal denke ich, wir verbringen unsere Zeit mit so unnötigen Problemen, darüber würde sich manche Menschen freuen, hätten sie sonst nichts.

4. Offen für Neues sein

In Ubud hatte ich zum ersten Mal Kontakt mit einem Hindu. Bei einer beeindruckenden Tour war ich mit 3 anderen Backpackern unterwegs. Wir fuhren zu einer Tempelanlage. Leider weiß ich den Namen nicht mehr. Ich weiß noch ganz genau, wie ich von Weitem schon diese Frau sah, die mit ihren Räucherstäbchen umherwirbelte. Vor ihr standen zwei Touristen, zu denen sie auf Indonesisch sprach. Daraufhin legten die Beiden etwas Geld in ein Gefäß und gingen. Ich ging auch dorthin und es war wie in einem Traum. Es roch überall nach Blumen. Sie steckte mir eine Blume ins Haar und fragte mich nach meinem Namen. Dann entzündete sie auch mir ein Räucherstäbchen und sagte etwas auf Indonesisch und auf English zu mir: ,,Believe in Yourself” Dann bat sie mich etwas zu spenden. Ich legte auch etwas Geld in das Gefäß und bedankte mich. Dieser Moment war irgendwie magisch, ich kann nicht richtig beschreiben wieso. Ich bin eigentlich nicht religiös und auch kein Hindu, doch in diesem Moment hatte ich das Gefühl, zum ersten Mal mich Gott nahe zu fühlen. Und seit dem bin ich von Hinduismus begeistert. Ich finde diese Religion einfach begeisternd, da die Menschen es mit solcher Liebe tun. Das hat mich total mitreißen lassen.

5. Take it Easy

Ich bin immer pünktlich. Wenn es heißt wir treffen uns um 15 Uhr, dann bin ich um 16.58 am Treffpunkt. Wenn es heißt, der Flug geht um 14 Uhr, dann hat der auch um 14 Uhr zu gehen. Doch in Asien ist das anders. Wenn eine Fahrt um 15 Uhr beginnen soll, dann kann es schon 17 Uhr werden. Am Anfang hat mich das wahnsinnig gemacht. In Bangkok sollte ich um 10 Uhr in Hotel abgeholt werden. Doch keiner kam. Um 10.10 bekam ich Panik. War er früher da gewesen als ich? Ich rief dort an und keiner meldete sich. Erst m 10.40 kam jemand. Bis dahin war ich fast am durchdrehen! Ich hatte so Angst, meinen Zug nach Ayyuthaya zu verpassen. Doch natürlich hatte der Zug auch Verspätung. Nach ein paar Tagen bereits erkannte ich, dass das alles für dort total normal war. Die Menschen sind dort einfach viel entspannter. Wenn ein Bus Verspätung hat macht es ihnen nichts aus. Sie nutzen die Zeit sinnvoll und sind dankbar für die Pause. Seit ich in Asien war, bin ich auch viel entspannter, was die Zeit betrifft. Das soll jetzt nicht heißen, dass ich nie pünktlich komme 😉 sondern dass ich nicht mehr so unter Zeitdruck sehe, sondern alles etwas entspannter betrachte.

Kleiner Tipp: Falls ihr in Asien mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs seit errechnet euch nie die Zeit, wie lange es noch geht bis ihr ankommt. Es dauert immer länger 😉

Wenn ich an meine Reise zurück denke, dann auch oft daran, wie unbeschwert und glücklich die Menschen dort sind. Reiche Menschen sind die, die das Nötigste zu leben haben. Das Wichtigste ist, dass sie gesund sind. Mit Reis und einer kleinen Plantage sind die Menschen dort schon so dankbar, wie wir es uns nur erträumen können. Ich denke diese Menschen könnten niemals in einer Großstadt leben, ein Handy haben oder teure Autos. Sie wären unglücklich. Manchmal glaube ich, dass diese Menschen uns bemitleiden, da wir ohne diese Dinge nicht mehr glücklich sein können. Was denkt ihr darüber?

Ich hoffe euch hat mein Beitrag gefallen und freue mich über eine Rückmeldung.

Eure Nadine

Vom Ferienjob zum Dualen Studium und der Traum von Schweden

Da ich hier schon sehr sehr lange nicht mehr aktiv war,  möchte ich euch erst einmal grob erzählen, was in der Zwischenzeit passiert ist. Ich lebe jetzt in Stuttgart, um dort meine Fachhochschulreife zu machen. Nun stehe ich kurz vor meine Prüfungen und schon zieht es mich wieder weg. Ich würde im Sommer sehr gerne nach Schweden. Hoch in den Norden, die Natur geniessen. Doch ganz so einfach wie ich es gerne hätte, wird es wohl nicht. Vor einigen Tagen begann ich bereits mit meiner Recherche. Ich habe mich dabei sofort in Stockholm verliebt und freue mich jetzt bereits auf meinen Trip. Jedoch glaube ich, dass es etwas ganz anderes wird als Asien. Denn um in Schweden gut voran zu kommen, braucht man fast ein Auto. Da ich aber im Süden Deutschlands wohne (über 1000 km nach Schweden) und nur einen Polo besitze, habe ich da leichte Bedenken. Falls jemand von euch schon mal in Schweden war und mir einige Tipps geben kann, wäre das natürlich super 🙂 Oder pb ich vielleicht doch einfach nach Italien fahre? Auf Pizza, Pasta und Co. hätte ich ja schon Lust. Einfach eine Vespa zu mieten, ein buntes Sommerkleid anzuziehen und nach Venedig zu düsen. Oder doch beides? 😉

Zudem läuft mein Leben gerade ziemlich gut. Ich habe mich für einen Ferienjob bei der Postbeamtenkrankenkasse beworben und wurde gleich darauf zum Vorstellungsgespräch eingeladen. Ob ich denn schon wüsste, was ich nach meiner Fachhochschulreife machen wolle. Ja klar, Gesundheitsmanagement studieren. Und da wurde mir doch tatsächlich gefragt, ob ich nicht bei ihnen das Duale Studium machen möchte! Jetzt bin ich gerade so geflasht von dem Angebot, dass ich den ganzen Tag auf und ab springen könnte! Jetzt muss ich nur noch meine Fachhochschulreife erfolgreich abschließen, dann steht meinem Traum nichts mehr im Wege 🙂

Ich werde in nächster zeit wieder aktiver sein. Seid gespannt 🙂

Moment mal…Was geschah eigentlich danach?

Nach einigen Wochen melde ich mich zurück. Inzwischen bin ich schon wieder in Deutschland. Um genau zu sein bin ich das sogar schon seit fast 3 Wochen! Die Zeit vergeht einfach so unglaublich schnell! Doch ich habe euch ja noch gar nicht erzählt, wie es nach Ubud weiter ging. Schon lange wollte ich das machen aber da ich umgezogen bin und viel zu tun hatte, musste das ganze etwas warten.

Nach Ubud verbrachte ich noch 10 wundervolle Tage. Zuerst fuhr ich mit dem Schnellboot nach Gili Trawangan. Eigentlich wollte ich von Indonesien ja nur Java und Bali besichtigen, doch da ich so viel schlechtes von anderen Reisenden über Bali gehört hatte, entschied ich mich noch auf die Gili Insel zu fahren. Immerhin hatte ich nur noch 10 Tage und wollte meine letzten Tage im Paradies noch richtig geniessen. Und glaubt mir, das habe ich auch! Bereits nach 90 Minuten erreicht man von Padang Bai aus die Insel. Beim Aussteigen haut es einen fast um. Das Wasser ist am Strand türkis und geht dann stufenweise in ein dunkles blau über. Das Wasser war so klar, dass man vom Boot aus die Fische sehen konnte. Es war wie auf einer Postkarte, ich konnte zuerst gar nicht glauben wo ich bin und dass es alles gerade passiert.

Auf der Insel bewegt man sich nur zu Fuß oder mit dem Fahrrad fort. Dann habe ich mich erst einmal nach einem Hotel umgesehen. Wenn man nämlich bei Hostelworld oder anderen Anbietern schaut, ist wirklich alles ausgebucht! Doch viele haben mir erzählt, dass du immer etwas zu finden ist. Als ich die ersten Hostels und Hotels abgeklappert hatte, war ich schon etwas skeptisch noch etwas zu finden Doch tatsächlich, ih fand ein wunderschönes Bungalow für einen Preis von 30 Euro die Nacht für 2 Personen. In Deutschland findest du kein Hotel in dieser Preisklasse, doch in Asien ist es bereits ein wenig Luxus! Und schließlich wollte ich gut entspannt sein, bevor ich wieder in das kalte Deutschland musste 🙂

Auf dieser Insel war ich dann 8 Tage! Eigentlich hatte ich nicht vor so lange zu bleiben. 5 Tage höchstens, hatte ich mir gesagt. Doch die Zeit verging hier undenklich schnell! Hier war ich auch noch 2 Mal tauchen und war noch einmal viel faszinierter von der Unterwasserwelt. Hier ist es noch einmal viel farbenfroher als am thailändischen Golf. So habe ich ein Paar Clownfisch, Moränen, Seeschlangen, Haie und auch einen Lobbster gesehen. Doch das Beste kommt erst noch! Auf den Gilis kann man auch hervorragend schnorcheln und dabei entdeckte ich eine Schildkröte! Das werde ich wohl nie vergessen.

Nach einer Woche reichhaltigem Essen, toller Natur und einer Menge Erholung ging es dann wieder zurück nach Bali. Davon werde ich euch in meinem nächsten Blog erzählen. Bis Bald 🙂

Ubud

Gestern habe ich den Großteil des Tages im Affenwald von Ubud verbracht. Das ist ein riesiges Areal, in dem Hunderte von Affen frei Leben. Um alles anzuschauen hat man mehrere Stunden gebraucht. Es hab ach ein paar Tempel dort. Die Affen waren gar nicht scheu, sie sind her gekommen und haben nah Bananen verlangt. Zum gluck hatte ich keine dabei, da sie dann Bali h voll aggressiv wurden. So konnte ich zuschauen wie sie andere verfolgt haben aber mich haben sie dann zum Glück in Ruhe gelassen 😉
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Danach bin ich noch über wundervolle Reisterassen gewandert und hab den Abend mit einer balinesischen Ente ausklingen lassen 🙂

Heute geht es dann jetzt weiter zu den Gili Islands!! Ich freu mich wieder auf das Meer und bin gespannt, ob es dort wirklich so toll ist wie alle sagen

Reisfelder, Tempel und wundervolle Natur!

Der Tag heute war einfach unvergesslich!

Zum frühstück hatte ich eine leckeres käse Omelette und dann ging es los mit unserem privaten Fahrer. Zuerst fuhren wir zu einem Tempel, der zwar nicht wirklich besonders war. Doch die Natur war einfach faszinierend! Überall waren kleine Pfade und es war nichts zu hören außer dem Zirpen der Grillen.

Eine alte Frau dort hat Michigan noch gesegnet. Ich finde es voll interessant wie die Menschen hier das alles machen. Überall riecht es auch richtig gut und es läuft balinesische Musik, richtig entspannend.

Danach ging es weiter zu einen Wasserfall, der mitten zwischen tausenden Palmen lag. Der Anblick war einfach atemberaubend und so sahsen wir da einfach für ein paar Stunden, die zeigt verging einfach so ohne das wir es bemerkten.
Danach wanderten wir noch über die Reisterassen zu einer Kaffeeplantage, wo ich auch balinesischen Kaffee probiert habe.

Der Tag war einfach so schön und ich möchte noch so viel mehr davon sehen! Die Menschen hier sind so nett! Unser Fahrer lud uns dann noch zu sich nach Hause ein und wir lernten seine Familie kennen.

Jetzt gehen wir gleich noch etwas essen. Hier ist das Essen viel besser als auf Java! Da bin ich Wirklich froh drum 🙂

Angekommen auf Bali

Nach einer insgesamt 24 Stunden langen Fahrt ( mit Unterbrechung beim Mount Bromo) bin ich endlich auf Bali angekommen.

Der Vulkan war jetzt nicht wirklich etwas besonderes. Außerdem hatte ich Pech, da unser Jeep eine Panne hatte und wir den Sonnenaufgang deshalb nicht richtig sehen konnten. Also bin ich umsonst um 3 Uhr morgens aufgestanden! Dort hatte es sogar nur 4 Grad, was mich ein bisschen an zu Hause erinnert hat 😉

Jetzt bin ich gerade in Ubud, einer Stadt in der Mitte der Insel. Die Stadt gefällt mit wirklich sehr gut! Überall gibt es kleine Straßen, in denen man gemütlich entlang laufen kann. Außerdem leben hier fast nur Buddhisten, so dass ich endlich wieder kurze Hosen anziehen kann!

Heute war ich ein bisschen in der Stadt, die wirklich sehr schön ist! Überall sind kleine Tempel aufgebaut und es gibt jede Menge kleiner Restaurants und Cafés. Doch hier sind halt schon wieder Mega viele Touristen. Das ist ein bisschen nervig aber andererseits wird man nicht mehr die ganze Zeit angestarrt.

Mein Hostel liegt direkt neben einen Reisfeld! Morgen geht es jetzt ersteinmal zu einer Kaffeeplantage und zu den Reiseterassen. Ich bin wirklich sehr auf die Landschaft gespannt. Bisher bin ich wirklich begeistert von der Natur hier! Alles ist so grün, so habe ich mir Irland immer vorgestellt.

Yogyakarta

Yogyakarta gefiel mir deutlich besser als Jakarta! Das einzige was hier fehlt, ist ein Zentrum. Es gibt einen Alun Alun Lor Platz, den jede große Stadt hat, doch hier passierte dort nie etwas. Am Ende dieses Platzes befand sich der Sultanspalast und das Wasserschloss. Ich konnte auch eine alte unterirdische Moschee besichtigen.

Das Wasserschloss liegt in einem Künstlerviertel. Dort gibt es sehr viele Künstler und ich habe mir ein schönes Bild gekauft. Das werde ich mir in mein WG-Zimmer hängen.

Hier war ich auch zum ersten Mal richtig weg, in einer einheimischen Diskothek. Es war so vollkommen der Widerspruch, draußen auf den Straßen tragen alle Kopftücher und zeigen kein bisschen Haut, abends bretzeln sie sich richtig auf und sogar knapp bekleidete Tänzerinnen traten auf. Irgendwie verstehe ich diese Logik dahinter nicht.

Diese Sache mit den Fotos machen ging auch hier weiter, was einem echt auf die Nerven geht, wenn jeder zweite ein Bild mit dir machen möchte. Und manche machen einfach so ein Bild von dir als ob man ein seltenes Tier wäre.

Ich hatte jetzt die letzten paar Tage immer Nasi Goreng zum Frühstück. Das war immer echt richtig gut aber jetzt sehne ich mich so langsam mal wieder nach einem Stück Käse oder einer Schale Müsli. Und Gemüse fehlt mir auch sehr! In Thailand gab es wirklich immer zu jedem essen Mega viel Gemüse. Doch hier besteht das meiste Essen einfach nur aus Reis und Fleisch.

Jetzt bin ich gerade auf dem Weg zu einen Vulkan, dem Gunung Bromo. 12 Stunden dauert die Busfahrt, danach geht es Nacht um 3 los, damit wir den Sonnenaufgang sehen können. Anschließend geht es man Bali. Ich bin mal gespannt, ob es dort wirklich so touristisch ist, wie alle sagen. Doch vielleicht gibt es dann da wenigstens mal mehr Gemüse 😉

Borobudur und Prambanan

Heute Nacht um 3 Uhr ging es los nach Borobudur. Das ist eine große buddhistische Tempelanlage.

Zuerst fuhr uns unser Fahrer auf einen Berg. Von dort aus konnten wir uns den Sonnenaufgang anschauen. Es war richtig beeindruckend, da die sonne direkt hinter dem großen Merapi Vulkan aufgegangen ist. Und das gesamte Gelände wär von Nebelschwaden umgeben, sodass es richtig mystisch aussah.

Gegen 6 sind wir dann weiter nach Borobudur gefahren. Das elende dort ist riesig und bis ich einmal komplett durch war, kam dir sonne auch schon durch und der Himmel war strahlend blau! Um die Anlage herum lag viel Natur, egal wo man hinsah sah man Palmen. Es war richtig schön!

Danach gab es erstmal Frühstück und dann ging es weiter zum hinduistischen Tempel Prambanan.
Genau gesagt ist es eine Tempelanlage mit mehreren Tempeln. Jeder Gott hat einen eigenen.
Hier war es unglaublich heiß da wir um die Mittagszeit dort ankamen und so saßen wir noch eine Stunde im Schatten, weil wir genug von Tempeln hatten 😉

Weiter geht es nach Yogyakarta

 

Der letzte Abend in Jakarta war noch richtig schön. Ich bin mit ein paar aus meinem Hostel noch etwas essen gegangen. Wir sind zu einem Stand gegangen, bei dem alles nur auf indonesisch Stand und wir hatten keine Ahnung, was das alles war. Dann haben wir aber eine indonesische Familie getroffen, die sehr gut Englisch konnte und die haben uns alles erklärt und auch gesagt was gut ist.

 

Ich hatte Reis mit Hühnchen, dazu gab es Gemüse und eine sehr scharfe Soße. Das essen war richtig gut und so billig! Es hat gerade mal 2 Euro gekostet für uns 4 zusammen! Das ist so unvorstellbar man fühlt sich hier echt richtig Reich. In meinem Geldbeutel befinden sich über 2 Millionen indonesische Rupiah. Das kommt einem Mega viel vor. Ich muss immer erst schauen, wie viel Euro das sind, weil ich gar nicht klar komm damit 15 000 sind ca. 1 Euro.

 

Jetzt bin Yogyakarta bin ich wieder in einem Hostel und die zwei Franzosen, die ich in Jakarta kennen gelernt habe, sind lustigerweise auch im selben Hostel wie ich.

 

Heute bin ich dann mit dem Flugzeug weiter nach Yogyakarta geflogen. Neben mir sahs ein kleines Maedchen das sogar Englisch konnte!
Es war ihr erster Flug und sie war richtig aufgeregt! Dann wollte sie auch unbedingt ein Bild mit mir machen. Daraus wurden dann mehrere uns sie erzaehlte mir ganz stolz, dass sie die dann in ihrer Klasse zeigt. Jetzt weiss ich auch, warum alle Bilder mit mir machen wollen. Weil ich blond bin. Aber eigentlich habe ich braune Haare nur irgendwie erkennt das hier keiner 😀 Die finden das ganz faszinierend.

 

Vor ein paar Stunden kam ich dann im Hostel an. Es sieht ueberhaupt nicht wie ein Hostel aus, sondern eher wie ein Hotel. Es hat eine riesen Lobby und mehrer Aufenthaltsraeume. Es gibt auch kostenlosen Computerzugang. Deshalb schreibe ich heute auch zum ersten Mal nicht am Handy sondern an einem PC.

Als ich ankam waren die beiden Franzosen bereits da. Sie haben den Zug ganz frueh morgens genommen. Wir wollten noch ein bisschen in die Stadt, da wir gehoert hatten, das dort heute traditionelle Musik gespielt wird. Doch irgendwie haben wir es nicht gefunden und sind dann irgendwann in einer hinteren Ecke gelandet. Dort war ein Mann und er wollte uns hinbringen. Aber er hat nicht so richtig verstanden was wir wolten und hat uns zu einem Musikladen  gefuehrt. Es war aber auch sehr interessant, da dort alte Musikinstrumente ausgestellt waren.

 

Danach hatten wir keine Lust mehr zu suchen und sind noch etwas essen gegangen. Das ist hier gar nicht so einfach, weil alles auf indonesisch ist und fast keiner Englisch kann. Also haben wir einfach etwas bestellt. Bei mir war es Satay mit Edrnusssosse und Reis. Das war so lecker! Wir haben wieder nur insgesamt 4 Euro gezahlt.

 

Morgen frueh geht es bereits um 4 Uhr morgens los nach Borobudur, einer riesigen Tempelanlage. Also werde ich wohl eine kurze Nacht haben. Deshalb sage ich jetzt mal Bye bye und bis bald!

 

Jakarta

Der erste Eindruck von Jakarta war erschreckend. Ich hatte ja schon von dem Verkehrschaos gewusst aber das es so schlimm ist, hätte ih noch gedacht! Teilweise gibt es gar keine Straßenmarkierungen, die Autos fahren kreuz und quer und zwischendrin noch lauter Motorräder! Mit dem Taxi habe ich ins Hostel 3 Stunden gebracht. Besonders, weil de Taxifahrer es nicht gefunden hat. Total erledigt habe ich mich dann erst einmal auf die Suche nach einem Supermarkt gemacht. Hier ist es gar nicht so einfach zu Fuß zu laufen. Es gibt kaum Gehwege und wenn man her die Straße will kann man es sowieso vergessen weil die Autos keine Rücksicht nehmen.

Heute morgen habe ich mich dann langsam raus gewagt. Hier ist es gar nicht so einfach sich zu orientieren! Ich bin ziemlich weit gelaufen und habe schließlich doch ein Taxi genommen weil es hier einfach keinen Sinn macht zu laufen. Die Taxis hier sind sehr billig, für eine Strecke habe ich durchschnittlich 3 Euro bezahlt. Deshalb hab ich mich heute eigentlich fast ausschließlich mit dem Taxi fortbewegt 😉

Zuerst war ich am Hafen. Dort befindet sich ein sehr großer Segelschiffhafen. Die Männer tragen die Ware über ganz enge Stege auf die Schiffe.
Danach habe ich noch das Schattenpuppenmuseum besichtigt, was ich echt empfehlen kann. Auf dem Platz waren lauter holländische Fahrräder aufgestellt die man morgen konnte. Ständig kamen Indonesien zu mir und fragten mich ob sie ein Foto mit mir machen können. Weil ich so eine weiße Haut haben in die das ja so toll fanden, dass sie unbedingt ein Bild wollten. Kann kann’s ih in Deutschland irgendwie gar nicht vorstellen.. Bei manchen habe ich ja gesagt. Der Frauen waren richtig lieb und haben noch noch auf ihren Fahrrädern ein Stück mitgenommen.

Danach war ich im Cafe batavia, das wirklich schön gemacht ist. Überall hangen Bilder und man hat eine tolle Aussicht. Dort hatte ich nein erstes indonesisches essen. Ich denke es war eine kleine Zusammenstellung aller Gerichte.

Danach habe ich noch das Monument Indie größte Moschee in Asien besichtigt. Reingetraut habe ich mich aber nicht da ich ja kein Kopftuch trage und nicht wusste ob das dann überhaupt geht.

Jetzt ist es auch schon spät und ich bin ziemlich müde. Der chaotische Verkehr ist anstrengend. Und ich werde ziemlich angestarrt, obwohl ich eine lange Hose und ein langes t-Shirt trage. Doch wahrscheinlich liegt es einfach an der hellen Haut. Hier gibt es nämlich fast keine Touristen. In meinem Hostel sind nicht einmal die hälfte der Betten belegt.

Morgen geht es weiter nach Yogyakarta. Die Stadt ist auf jeden fall ein guter Ausgangspunkt für Indonesien aber ich bin froh, dass ich morgen weiterreise, denn ein Tag hat mir wirklich gereicht 😉

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